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Mehr Zuschauer und mehr Gäste bevölkerten das 2. PornfilmfestivalBerlin, das am Sonntag, den 28. Oktober 2007 mit einer glamourösen Preisverleihung zu Ende ging. Die internationale Jury - bestehend aus Tat Escobar, Madrid; Isabel McEwen, Hamburg; und Hubertus Leischner, Berlin - vergaben folgende Preise: den ersten Preis erhielt Joe Gallant, New York für "Atomic Skullfuck Orgy". Der zweite Preis ging an Bruce LaBruce, Toronto für den Film "Give Piece of Ass a Chance", und jeweils eine lobende Erwähnung ging an "Dinner for a Cocksucker" von Alfio Tombolato, Venedig und "Sex Mannequin" von Maria Beatty, Paris.

Lebhafte Diskussionen der gezeigten Filme, spannende Workshops, interessante Vorträge und rauschende Feste machten das 2. Pornfilmfestival zum Ereignis des Monats Oktober. Audacia Ray, die ihren Film "The Bi-Apple" vorstellte, hat in einem persönlichen Blog ihre Erlebnisse und Abenteuer pointiert festgehalten. Nachzulesen auf http://www.wakingvixen.com/blog/?p=868. Weitere Presseartikel sind auf der Website unter Presse zu finden. Eure Anmerkungen, Kommentare und Bewertungen sind uns wichtig und schickt sie deshalb an: office@pornfilmfestivalberlin.de. Sie helfen uns, ein noch facettenreicheres Festival im Oktober 2008 zu organisieren.

Trotz aller lebhaften Auseinandersetzungen wurde auch diesmal die Pornografie nicht neu erfunden, doch haben Gäste und Festivalbesucher einige neue Erkenntnisse gewonnen. Wir, die Festivalorganisatoren, möchten uns bei allen beteiligten FilmemacherInnen und anderen Gästen für ihre Beiträge bedanken und hoffen, dass wir auch im nächsten Jahr wieder kontroverse Arbeiten präsentieren können. Bitte schickt Eure kurzen und langen Filme, Videos, Performance- und Workshop-Ideen bis zum 1.Mai 2008 an uns, damit wir keine Entzugserscheinungen bekommen.

Die gewachsene internationale Aufmerksamkeit hat zur Gründung der Association of Pornfilmfestivals in Europe geführt (abgekürzt APE). Die dazugehörigen Pornoaffen werden nächstes Jahr zum zweiten Mal im Januar in Athen ein Pornfilmfestival veranstalten. Als neue Orte der sexuellen Revolution sind Madrid im April und Paris im Juni dazugekommen. Gerüchten zufolge ist die Saat aufgegangen, und wir haben von pornografischen Festivalaktivitäten in Tokio (Oktober) und Amsterdam (November) gehört. Joe Gallant versucht, auch in New York nächstes Jahr ein Festival zu veranstalten. Diese gewachsene Anzahl von Festivals verhilft den FilmemacherInnen und KünstlerInnen, ihre Werke abseits vom Mainstream einem noch größeren internationalen Publikum vorzustellen und bekannt zu machen. Demnächst veröffentlichen wir hier die Kontaktdaten der anderen Festivals, damit ihr dort direkt eure Filme einreichen könnt.

Wie jedes Jahr suchen wir Filme, Geld, Unterkünfte und Inspirationen. Spread the word and let us know!

Das Festivalteam Berlin


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