Nach dem großartigen Erfolg des Festivals im letzten Jahr wird 2007 noch spannender!
Das PornfilmfestivalBerlin wird vom 24.-28. Oktober 2007 stattfinden.
Unterhaltsam, horizonterweiternd, lustig, schamlos, verblüffend und sexy – das kann Porno sein. Das Berliner Pornfilmfestival zeigt, wie es geht, denn die Zeiten von unappetitlichen Vorführungen unmotivierten Geschlechtsverkehrs sind vorbei. Beim Pornfilmfestival kann man in entspannter Atmosphäre Erotik und Sex in künstlerisch-filmischer Umsetzung ganz schamfrei genießen. Öffentlich und entspannt, gemeinsam mit einem kommunikativen und modernen Publikum.
Was Public Viewing und Fanmeile für den Sport, das ist das 2. Internationale Pornfilmfestival Berlin für den Sexfilm.
Wir zeigen Filme in den Neuen Kant Kinos, Eiszeit und Xenon. Die Galerie Tristesse deluxe, die ArtPornLounge und die Galerie AB ProjectBerlin präsentieren Ausstellungen zum Thema. In der Nachtbar im L.U.X treffen sich unsere Gäste und das Publikum zum Austausch von Ideen, Fantasien, Meinungen und zum Tanzen und Begutachten des vielfältigen Performanceprogramms.
Wir sehen uns im Oktober 2007!
Unterstützt werden wir von Blue Movie, Apartments Mitte, Hustler/VCA und Inflagranti. Unsere Medienpartner sind German Adult News, Goon, Siegesäule, G-Mag, L-Mag, ExBerliner und Spex.
Das Filmprogramm des diesjährigen Festivals hat diverse Schwerpunkte und andere Hightlights.
Der Eröffnungsfilm ist die Weltpremiere des Dokumentarfilms der Regisseurin Eva C. Heldmann („Fremd gehen. Gespräche mit meiner Freundin“ 2000) über eine privat geführte Bordellwohnung in Frankfurt. Deutschland, 2007, 78 Minuten
Weitere Weltpremieren sind u.a.:
„XX“ von Todd Verow, USA, 2007, 80 Minuten
New York steht kurz vor der Explosion: eine New Yorker Lesbe masturbiert zu schwulen Pornos und träumt von ihrem FTM Ex-Lover, der verzweifelt versucht, die Stadt zu verlassen. Ein neuer Film des bekannten New Yorker Underground Regisseurs Todd Verow („Anonymous“, „Vacationland“, „Frisk“).
„Fickrausch“ von Falk Lux, Spritzz, Deutschland, 2007, 90 Minuten
Der neue Porno „Fickrausch“ der Berliner Produktionsfirma Spritzz arbeitet mit Animationssequenzen und Realfilm und eröffnet damit neue Möglichkeiten im erotischen Film.
„ Küche, Kiste, Bett – Heavy Dreams, Hubertus Leischner, Inflagranti, Deutschland, 2007, 90 Minuten
„Küche – Kiste – Bett“ ist ein Porno, der mit verschiedenen Ebenen der Lust und der Wirklichkeit spielt. Mit der Vermischung der Ebenen beschreibt er etwas vom Wesen der Lust und der Menschen, die sie antreibt. Trotz des großen, sexuellen Befriedigungsfaktors in der expliziten Sexdarstellung, sind die weiblichen Protagonisten nicht als seelenlose Abziehbilder inszeniert, sondern lassen Charaktere erahnen. Würde der Film eine Stunde länger dauern, ginge dieser Ansatz noch besser auf.
„The Last Pimp“, Ingo Hamacher, Deutschland 2007, 90 Minuten
Die wahre Geschichte des größten deutschen Pimp, Big „Bert“ Wollersheim.
Frauen sind dieses Jahr stark vertreten mit neuen Arbeiten von Erika Lust, Barcelona; Julia Ostertag, Berlin; Petra Joy, Brighton, Audicia Ray, New York, Venus Hottentot, L.A. und einer Dokumentation von Marita Neher, Berlin mit dem Titel "Die Pornografinnen". Dazu gibt es eine Podiumsdiskussion am 27.10.2007 um 18 Uhr mit den Filmemacherinnen Erika Lust, Julia Ostertag, Petra Joy, Audicia Ray und Ovidie aus Paris.
Sexuelle Dienstleistungen und die Sexindustrie sind ein thematischer Schwerpunkt. Dazu gehört der Film von Eva Heldmann "Five Sex Rooms und eine Küche", "Laufhaus" von Stefanie Gaus, „Made in Serbia vom Mladen Djordjavic, "The last Pimp" von Ingo Hamacher sowie der Dokumentation "WADD: The Life and Times of John Holmes".
Zum Thema Sexarbeit gibt es eine Sonderveranstaltung im Hebbel am Ufer 1 am 25.10. 2007 um 19:00 zum Thema „Prostitution im Medienzeitalter“, Podiumsdiskussion zum Thema Mensch und Sexualität zwischen Kunst, Kommerz und Kriminalisierung.
Maria Beatty, die Queen des Lesben SM Pornos, stellt zwei neue Arbeiten „Sex Mannequin“ und „Skateboard Kink Freak“ vor. „Triple X Selects – The Best of Lezsploitation“ von Michelle Johnson, USA, 2006 zeigt eine unterhaltsame Parade von Ausschnitten aus „Exploitation-Filmen der 60er und 70er Jahren mit wunderbaren lesbischen Szenen. „Give Piece of Ass a Chance“ von Bruce LaBruce, Kanada, 2007 ist eine Auftragsarbeit der „Scandelles“ aus Toronto. (www.thescandelles.com)
Hubertus Leischner,Berlin; AlexD., Sint Maarten; Joe Gallant, New York und Tom Herold, Prag zeigen ihre neuesten Arbeiten und reden am Sonntag, den 28.10.2007 um 18 Uhr im Kant Kino über die Möglichkeiten der kreativen Kontrolle als Regisseure im kommerziellen Pornogeschäft.
Das Cinema of Transgression wird durch den neuen Dokumentarfilm „Llik Your Idols“ von Angelique Bosio, Frankreich, 2007, 69 Minuten, beleuchtet und stellt die vier wichtigsten Vertreter dieser Richtung vor: Richard Kern, Lydia Lunch, Joe Coleman, Nick Zedd.
Klassiker des Pornos der 70er und 80er Jahre werden vorgestellt: „The Opening of Misty Beethoven, USA; „Dr. Snake und die geilen Baby Dolls und das deutsche Hardcore-Millionenspektakel "Katherina, die Große und ihre wilden Hengste".
Eine Entdeckung beim Sundance Filmfestival ist der Film "Zoo", Robinson Devor, USA, 2007, 80 Minuten, der Überraschungshit über einen gewöhnlichen Geschäftsmann, der mit Gleichgesinnten Sex mit Pferden hat.
Verfeinert wird das Programm mit Abseitigem aus Japan, dem ersten schwulen Porno aus Israel "Too Hot in Tel Aviv" und heimlich gefilmtem aus Brasilien sowie weiteren Kurzfilmen aus Singapur, Israel, Brasilien, Frankreich und Kroatien.
Als Abschlussfilm zeigen wir das satirische Dokumentarspektakel über den Busenwunder-Manager und die Regenbogenprominenz "Der Generalmanager oder How to Sell a Tit Wonder" von Steffen Jürgens, Deutschland 2007, 87 Minuten, Berliner Premiere.
Als kleine Anregung könnt Ihr Euch unseren Podcast mit einem Interview mit Jürgen Brüning und Manuela Kay, entstanden während des 1. Pornfilmfestivals 2006, anhören.
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